Posts mit dem Label School of Communication werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label School of Communication werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 24. Mai 2009

BOMMEL VON LINKS NACH RECHTS UND WEITER GEHT'S

Die letzten zwei Wochen waren vollgepackt mit wunderbaren Ereignissen. Wie bereits angekündigt habe ich am 9. Mai an meiner Graduation samt Hütchen, Bommel und Kutte teilgenommen. Ganz wie es sich gehört wurden alle Graduierenden dazu aufgefordert, die Bommel ("Tassel") von links nach rechts zu bewegen. Auf der Bühne wurde dann mein Pseudo-Zeugnis abgeholt. Die Schattenseite des ganzen. Ich durfte zwar an der Veranstaltung teilnehmen, meinen eigentlichen Abschluss mache ich aber erst im August. Zwei weitere Kurse stehen noch an in den folgenden sechs Wochen im Intensiv-Format. Ich habe mich für Krisenkommunikation und Social Marketing entschieden. Beides sind Disziplinen, die man in der Kommunikationsbranche gut gebrauchen kann.

Aber ich will nicht nur von der Uni berichten, schließlich hatte ich ja sage und schreibe 7 Tage frei zwischen drinnen. Diese Zeit wurde dazu genutzt, um mit den Eltern Washington und seine Umgebung zu erkunden und für vier Tage zu den Niagara Fällen zu fahren. Eindrucksvoll und sehr zu empfehlen. Auch ein kleiner Trip (für eine Stunde) nach Kanada war drinnen.

Da mich die Uni wieder voll und ganz eingespannt hat, hier noch schnell ein paar Fotos. Gruesse aus DC an die Heimat!

Donnerstag, 7. Mai 2009

AUF ZUR KOSTÜMPARADE

Am Samstag ist es soweit. Samt leuchtend blauer Kutte, Umhang und quadratischem Hütchen mit Bommel dran gilt es für mich an der alljährlichen Kostümparade der American University teilzunehmen. Kostümparade? An der Uni? Richtig! Nennt sich auch Graduation. Was aus tollen Teenie-Filmen schon bekannt wird jetzt in Tat umgesetz. Einzeln werden die Namen verlesen, man muss auf die Buehne, versuchen nicht zu stolpern, ein paar wichtigen und weniger wichtigen Offiziellen der Uni die Handschuetteln und Diplom abholen, und dann wieder die Treppe runter von der Buehne. So ganz kann ich mir das ganze Theater noch gar nicht vorstellen. Ich weiss nur, dass es ziemlich an Karneval erinnern wird. Fotos kommen! Versprochen. Schliesslich habe ich ja meinen hoechstpersoenlichen Papa(razzo) eingeflogen.
Das einzige, das noch bizarrer ist als die Veranstaltung selbst ist, dass ich noch nicht einmal mein echtes Zeugnis ueberreicht bekommen werde. Da ich offiziell noch zwei Kurse vor mir habe im Sommer (Mai - Juli) muss ich in den sauren Apfel beissen und bekommen "nur" ein leeres Blatt in die Hand gedrueckt...

Dienstag, 28. April 2009

AUSGEZEICHNET

Ich habe gute Neuigkeiten. Meine Masterarbeit "Leveraging Opinion Leaders: Increasing the Social Impact of Social Documentaries" wurde zur besten Masterarbeit meines Jahrgangs gewählt. Die Public Communication Fakultät der American University zeichnete meine Arbeit mit dem "Best Graduate Capstone Project Award" aus. Ich bin begeistert und, ja, auch ziemlich stolz. Es war ein langer Weg bis hier hin. Aber es hat sich gelohnt.

Freitag, 10. April 2009

SELF-PROMOTION

Diese kleine Kurzmeldung erschien auf der alten SOC Homepage. Seit dem Relaunch vergangene Woche gibt es die Kurzmeldungen nicht mehr. Stattdessen ist meine Erfolgsgeschichte unter "Awards and Achievements" vermerkt.

Dienstag, 3. März 2009

BEREIT ZUM NETZWERKEN

Frisch aus dem Drucker sind sie: meine neuen Visitenkarten. Genau genommen sind es meine allerersten Visitenkarten. Dank Familienkooperation war das Layout schnell gefertigt (Danke Papa) und Staples bietet vorperforiertes Visitenkartenpapier an. Wer also nicht das Budget hat, die Visitenkarten in Druck zu geben, kann sich so den einen oder anderen Cent sparen. Nur ein guter Farbdrucker sollte her, damit das ganze nicht zu Wischi-Waschi aussieht.

Visitenkarten sind eigentlich eine schöne Sache. Man fühlt sich gleich etwas wichtiger, schließlich steht ja ein Titel bzw. ein Titel-in-Spe direkt unter dem eigenem Name. In den vergangenen Wochen ist mir vermehrt aufgefallen, dass sich inzwischen Visitenkarten tatsächlich für mich lohnen würden. Hier ein Interview, da ein neuer Kontakt, es ist auf Dauer lästig geworden auf die Signatur in meiner E-Mail zu verweisen. Aber das ist jetzt vorbei. Bei der nächsten Gelegenheit kann ich ganz locker den Satz "Hier ist meine Karte" fallen lassen.

Montag, 2. März 2009

EINEN SCHRITT WEITER

"Dear Nina,

on behalf of the Public Communication faculty, I am pleased to inform you that you have passed the comprehensive examinations and has satisfactorily fulfilled this requirement for your MA degree.

(...) Please accept our deepest congratulations.

Sincerely,
Prof. R.S.
Acting Director of the Public Communication Division"

Dienstag, 17. Februar 2009

CONTROL FREAK

Mein Management Professor hat mich heute als Control Freak bezeichnet. Es war natürlich nur Spaß und direkt auf einen meiner Beiträge zur Diskussion bezogen, dennoch hat es mich zum Nachdenken angeregt. Sind wir Deutsche alleine von unserer Kultur her mehr auf Kontrolle fixiert als es andere Kulturen sind?

Das Princeton Woerterbuch definiert "Control Freak" wie folgt:

S: (n) = someone with a compulsive desire to exert control over situations and people

Die Diskussion entstand als ich den Prozess in einer PR-Firma beschreiben sollte, der nötig ist, um eine Pressemitteilung fertigzustellen. Das alles aus der Perspektive des Managers. Also, was mache ich? Ich delegiere meine Aufgaben an meine Angestellten, die sollen die Pressemitteilung fertig machen und mir dann zur Freigabe vorlegen. Klare Sache oder? Ich lass doch nicht eine Pressemitteilung rausgehen, die möglicherweise von einem Praktikanten verfasst wurde.

Nun ja, alle waren ziemlich überrascht, dass ich das direkt mit eingebracht habe. Alle Amerikaner hatten hauptsächlich darauf fokussiert, welche Abteilung in einer PR-Firma die Mitteilung verfassen würde. Als logisch denkende Deutsche sage ich mir da, dass theoretisch JEDER, der in einer PR Agentur angestellt ist, in der Lage sein sollte eine Mitteilung zu verfassen. :)

Auch wenn meine Antwort die war, auf die der Professor gezielt hatte, konnte er es sich mit seinem eigenartigen Humor nehmen lassen, "die Deutsche" als control freak zu outen. Ist das so? Haben Bürokratie und strukturiertes Denken wirklich dazu geführt, dass Deutsche eher dem Kontrollwahn verfallen als es in anderen Kulturen der Fall ist? Wollen deutsche PR-Manager eher die Materialien vor der Freigabe zu Gesicht bekommen? Letzten Enden sind es doch die Manager die ihren Kopf hinhalten müssen, wenn ein Fehler in der Mitteilung ist oder Kritik laut wird.

Eine interessante Diskussion. Ich habe keine endgültige Antwort darauf. Sicher ist aber, dass die Amis in vielen Sachen wesendlich unstrukturierter Denken. Was sagt ihr?

Donnerstag, 5. Februar 2009

THEORIE, STRATEGIE UND FORSCHUNG

Das sind die drei Kerngebiete zu denen ich am Samstag Vormittag von 8:30 bis 13 Uhr munter ausgequetscht werde. Meine Abschlussprüfung steht an, die sogenannten Comprehensive Exams. Im vergangenen Semester hatte ich die drei Grundkurse "Communication Theory", "Principles of Strategic Communication" und "Research in Communication" belegt und erfolgreich bestanden. Jetzt geht es darum, die drei Gebiete geschickt zu verknüpfen. In einer vier-stündigen Klausur werde ich zwei Aufsätze verfassen müssen.

Der erste Aufsatz wird eine konzeptionelle Frage beantworten, wie zum Beispiel "Inwiefern haben die Neuen Medien Einfluss auf die Kampagnenführung?" oder "Ist der Mensch ein Soziales Tier?" Meine Aufgabe ist es dann, sämtliche Kommunikationstheorien herunterzurattern, die das belegen bzw. dagegen sprechen. Dann bitte noch einen kurzen Bezug zum Research-Kurs und zur Strategie-Klasse. Fertig ist die erste Frage.

Die zweite Frage ist Praxis-orientiert. Wir werden eine Problemstellung genannt bekommen und müssen eine Kampagne aus dem Arm schütteln. Von Imagekampagne für Personen, über Krisenkampagne für ein Unternehmen bis hin zu einem Wahlkampf kann alles dabei sein. Wichtig hierbei ist es, den Zusammenhang zwischen allen drei Kursen zu verdeutlichen. Wenn ich mich also für eine bestimmte Taktik entscheide, muss ich die Entscheidung mit einer Kommunikationstheorie unterstützen und zeigen, wie Forschungsvorhaben die vorgeschlagene Kampagne effektiver gestalten könnte.

Alles in allem ist das Examen bestimmt machbar. Ich bin aber froh, wenn es vorbei ist. Schließlich bin ich dann einen weiteren Schritt näher an meinem M.A.

Dienstag, 27. Januar 2009

WENN DER VATER UND DER SOHN

Foto: SOC Homepage www.soc.american.edu

Man nehme einen weltbekannten, charmanten Schauspieler und setzt ihn mit seinem renommierten Journalisten-Vater auf eine Bühne, und fordert sie auf, über einen Film Namens Good Night and Good Luck zu sprechen. Was kommt dabei raus? Ein charismatischer Schlagabtausch zwischen Vater und Sohn. Und wer war doch der unscheinbare, etwas pummelige und wenig charmante dritte Mann auf der Bühne?

Besonders zu empfehlen ist dieser Bewegtbild-Mitschnitt. Ein Zeugnis von wahrhaftem Charme.

Donnerstag, 22. Januar 2009

SOC BERICHTET STOLZ

Nun hat es mein Foto sowie die Meldung über meine Veröffentlichungen auch auf die Homepage der School of Communication (SOC) geschafft. Mein Foto dient als Illustration der Seite, auf der alle studentischen Aktivitäten zum Inauguration Day dargestellt werden. Wer mal vorbeischauen möchte, hier der Link: http://www.soc.american.edu/content.cfm?id=1458

Donnerstag, 11. Dezember 2008

FINITO - SENSE - SCHLUSS MIT LUSTIG

Es ist vollbracht. Ich habe es überstanden. Um 16 Uhr habe ich - 50 Minuten vor offiziellem Ende der Klausur - meine letztes Examen abgeschlossen. Ok, um ehrlich zu sein, muss am kommenden Montag noch ein Gruppenbericht abgegeben werden. Aber wer nimmt das schon so genau. Der Bericht knüpft direkt an die Präsentation von gestern Abend an und da unsere Professorin sich bereits dabei vor Entzücken nicht mehr einkriegen konnte, gehe ich mal davon auch, dass der Bericht, den ich mit Katie und Suzanne schreibe, ohne weitere Schwierigkeiten ein A einkassieren sollte... In diesem Sinne: Weihnachtszeit ich komme.
Die freien Tage habe ich mir auch, ohne eigennützig klingen zu wollen, verdient. Es war ziemlich stressig die letzten Wochen. Paper hier, Literature Review da, Stipendiumsbewerbung hier, Klausur da. Zwischendurch noch bitte Arbeiten, die Webseite der SOC auf Vordermann bringen, und und und. Aber, und das ist das Wichtigste, bislang scheint alles gut gelaufen zu sein und eigentlich sollte einem A-Schnitt nichts im Wege stehe... Ich bin gespannt, die Noten sollten bis in zwei Wochen feststehen...

MEIN FAHRRAD WIRD EIN STAR

Schaut her, schaut her, mein Fahrrad wird berühmt. Manuel, ein fleißiger Journalismus-Student , hat im Selbstexperiment die Straßen Washingtons unsicher gemacht und getestet, ob Metro, Auto oder Rad das beste Fortbewegungmittel in der City sind. Spannende Idee - und mein Rad war mit von der Partie. Aber schaut selbst:


Bike from manuel bewarder on Vimeo.

Dienstag, 9. Dezember 2008

SOC NEWS

Seit heute morgen ist nun auch meine Kurzmeldung über Marco auf der Startseite der SOC Homepage. So sieht gekonnte Zusammenarbeit aus.

Montag, 8. Dezember 2008

VON HEIMWEH KEINE SPUR

So titelte der Artikel über Marco in dem Bocholter Borkener Volksblatt am 6. Dezember 2008. Das veröffentlichte Foto zum Artikel habe ich übrigens beigesteuert. Ich wär nicht ich, wenn ich das ganze nicht auch noch gleich an meine Chefin von der SOC Webseite weitergeleitet haette. Im Laufe des Tages kommt also zu dem Artikel im BBV noch eine von mir geschriebene Kurzmeldung auf der SOC Homepage. Die ganze PR-Arbeit scheint mir wohl doch irgendwie zu liegen.

Bild: Artikel aus dem BBV, 6. Dezember 2008

Sonntag, 7. Dezember 2008

GESCHICHTEN VOM NIKOLAUS


Von draußen vom Walde komm ich her, und ich muss Euch sagen, es Weihnachtet sehr! Nachdem es gestern nun auch hier zum ersten Mal gescheit hat, bin ich so richtig in Weihnachtslaune. Ob es die über eifrigen Nachbarn sind, die aufgeblasene Schneemänner und Weihnachtsmänner in einem unbeschreiblichen Wettkampf in den Vorgärten aufbauen, oder ob es die fröhlichen Weihnachtslieder in jedem Laden sind, kann ich nicht sagen. Fakt ist aber ich bin im Weihnachtsblues. Gut moeglich ist auch, dass Weihnachten auch gleichzeitig mit dem Ende meiner Klausurenzeit zusammenfällt.
Apropos Klausuren. Meine eine Kampagne, die ich für Bionade und deren Launch der Getraenke in den USA geplant habe, ist mit einem glatten A (98/100) belohnt worden. Meine Feature Story fuer Blue State Digital und deren Online-Tools habe ich eingereicht, aber noch kein Feedback bekommen. Und mit zwei der insgesamt drei Assignments, die in der kommenden Woche fällig sind, bin ich, bis auf Korrekturlesen und kleine Aenderungen, auch schon fertig.
Bis Donnerstag geht es jetzt noch weiter. Da schreibe ich eine ziemlich schwierige Klausur, für dich ich noch nicht angefangen habe zu lernen. Aber ich musste mir einfach heute einen Tag frei nehmen, um die Kopf frei zu bekommen. Am 15. Dezember ist dann noch ein Bericht faellig und dann geht es am 17. Dezember endlich nach NEW YORK, wo Musical, Schlittschuhlaufen, Sex and the City Rundgang und ganz viele andere tolle Sachen anstehen! In diesem Sinne, einen wunderschoenen zweiten Advent. Lasst die Glühweinglaeser klingen, hier gibt es leider weder Glühwein, noch Weihnachtsmarkt.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

ZUM NIKOLAUS GIBT ES EUROS UND DM


Anfang Dezember wird es ja nun endlich Zeit, den Schokoladen-Nikolaus & Co. auszupacken und - mit kleinen Unterbrechungen - durchgängig bis Weihnachten zu vernaschen. In den USA sieht das alles ein bisschen anders aus. Hier gibt es weder Adventskalender, noch müssen am 5. Dezember die Schuhe geputzt werden, um am Nikolaustag viele Leckereien zu bekommen. Aber, und jetzt kommt der Clou, die Professoren bringen in der letzten Vorlesung vor den Klausuren Leckereien mit in den Unterricht. Angezogen von Schokolade und Spekulatius griff ich munter in die Goodies Bag. Und siehe da, statt Goldtaler gibt es hier 50 Euro Cent und Deutsche Mark Münzen. Ich wusste ja, dass es in Sachen Wirtschaft und starkem US Dollar im Moment nicht ganz so blendend aussieht, aber dass die Verzweiflung und Sehnsucht nach europäischen Währungen so groß ist, das hätte ich beim besten Willen nicht gedacht.

Sonntag, 30. November 2008

STRESSIGE ZEITEN

Das Leben als Graduate Student in Amerika ist bei weitem kein Zuckerschlecken - schon gar nicht in den letzten zwei Wochen des Semesters. In den nächsten zwei Wochen stehen ein 25-seitiger Literature Review, eine 10-15-seitige Feature Story, ein 15-seitiger Forschungsbericht samt Auswertung der durchgeführten Untersuchung, eine take-home Essay-Klausur und eine in-class Essay-Klausur an. Noch Fragen?
Falls ich mich also in Sachen Blog-Posts in den nächsten zwei Wochen rar machen werde, wisst ihr warum. Zwar werde ich wohl oder übel an meinen Laptop und Schreibtisch gekettet sein, für freizeitliches Internetsurfen (mit Ausnahme der obligatorischen Nachrichtenseiten natürlich) und Blog-schreiben bleibt aber keine Zeit. Ab dem 15. Dezember kann ich dann wieder aufatmen. Für gut vier Wochen werde ich keine Vorlesungen haben. Als kleines Schmankerl werde ich Euch dann aber mit einigen Berichten aus NYC beglücken können. Vom 17-20. Dezember geht es nämlich in den Big Apple. Also, drückt mir die Daumen, wünscht mir Erfolg und vor allem gutes Durchhalten. Ich sehe ein Licht am Ende des Tunnels - in weiter weiter weiter Ferne!

Mittwoch, 12. November 2008

5 TIPPS FÜR POTENTIELLE PROFI-NETZWERKER

Netzwerken gehört heutzutage zum Alltagsgeschäft im Berufsleben. Nicht ohne Grund wird fast in jeder meiner Vorlesungen darauf gepocht, wie wichtig es doch ist, neue Kontakte kennenzulernen und vor allem warm zu halten. Man weiß ja schließlich nie, wann man welchen Kontakt zu den eigenen Gunsten kontaktieren könnte. Die Associated Press gibt den Einsteigern ein paar hilfreiche Tipps zur Hand, die das ausbreiten der Spinnenweben erleichtern könnten.

1. Find one or more groups that interest you and volunteer.
2. Use the Internet to your advantage.
3. Develop a plan to market yourself that goes beyond your resume.
4. Ask for advice, not a job.
5. Don't badger people.

Mehr Infos gibt es hier.

Donnerstag, 6. November 2008

EIN KOMMENTAR UND DIE UNI KENNT MICH

Nichtsahnend schlendere ich in der Pause meiner einen Vorlesung zu den Toiletten da begruesst mich eine Professorin, die ich selbst nicht in einer Veranstaltung habe und somit auch nicht direkt kenne, mit: "You're the one who asked the interesting question at the panel!" Prof. Zaharna war Mitglied der Paneldiskussion zu "Public Diplomacy", an der ich letzte Woche teilgenommen habe.

Als ich erwiederte, dass ich kommendes Semester in ihrem Seminar "international PR" bin, war sie gleich noch entzueckter. Es ist doch schoen, wenn man anderen eine Freude machen kann und zugleich positiv (und jetzt auch mit Namen) im Gedaechtnis bleibt. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Veranstaltung wird. Auf Diskussionsbeitraege von meinerseits kann Prof. Zaharna auf jeden Fall zaehlen.

Montag, 3. November 2008

Courting the Amish vote

McCain targets new voter group to win battleground states back from Obama

Peter Allgyers lives in Lancaster, PA and decided to vote in the presidential election. Even though this is not a big decision for most Americans at the age of 31, for Allgyers it is crucial. He is Amish. Like most of his community fellows he lives without telephone, electricity and usually doesn’t vote. In 2008 however, Allgyers skips his pacifist conviction and votes for John McCain.

Allgyers is not the only Amish choosing to step to the ballot box this year. The McCain/Palin ticket appeals to the Amish community. The campaign’s focus on social issues and pro-life arguments galvanize an increasing number of Amish to register to vote. Lancaster County is the home to 27,000 Amish. It doesn’t take a genius to see the huge potential for the Republican ticket, especially in a battleground state like Pennsylvania.

Recent polls see Obama with a double-digit ahead in the Quaker State. But the Amish vote could still turn the table on November 4. Amish voters are not included in polls. Their actual impact can only be estimated on Election Day. Imagine the disaster of Obama loosing the state because his supporters trusted the polls and stayed at home on Election Day. Democratic supporters need to overcome the poll’s enchantment and go voting for their candidate.

The Amish belief in remaining separate from the modern culture has kept the religious group at a distance from American politics in the past. They migrated to the United States in the 18th century due to a religious movement in central Europe. As part of their faith, they attempt to preserve the rural culture of 17th century Europe and therefore avoid many features of the modern society. They neither believe in the use of telephone nor in contacts with the “outside world”. The Amish have isolated themselves from the American culture and created their own subculture.

But things change over time. Just like every other society, the Amish find themselves in a process of modernization. Especially the younger generation reinterprets the imposed rules. One Amish rule says that the houses should not be connected with telephones to the outside world. While the conservative interpretation was that Amish should not use telephones at all, the more recent one is to simply not install telephones in the houses. Peter Allgyers has built a telephone booth in his backyard. He thereby respects the traditional Amish belief but also benefits from the use of the telephone.

The younger generation of Amish also rethinks its participation in the electoral system. The interest in the candidates increases steadily among the young. Crucial aspects of the Amish conviction are reflected in the Republican campaigns. Sarah Palin’s firm position against abortion and her strong bond to the religious belief are highly valued among the Amish. “Knowing that my core values are represented by the Republican candidates motivates me to vote;” says Allgyers. “I don’t feel like breaking a rule by voting for the core values I believe in.”

Algyers first learned about American politics in 2004 when George W. Bush came to his house to talk about family values and religion. “When he confessed that his belief in God and his prayers helped him to overcome any obstacles I was convinced to support him,” says Allgyers. Bush excessively courted the Amish vote in his 2004 campaign. Visiting Lancaster County and talking directly to the Amish was part of his overall strategy to win religious votes over. In 2004 Allgyers missed the registration deadline but ever since the meeting with President Bush he spoke up for the Republican Party in his community.

In 2008 John McCain and Sarah Palin follow Bush’s strategy and target the religious votes. Their rally in Lancaster on September 9 attracted many Amish community members. Allgyers’s engagement for the McCain/Palin ticket has motivated his fellows to register to vote as well. Since polls in Lancaster don’t use electronic voting machines, there are no technical obstacles that would keep Amish voters away from voting.

The Democratic candidate Barack Obama and his running mate Joe Biden need to act in order to keep the lead in Pennsylvania. Due to the mobilization of the Amish vote, they could lose decisive electoral votes for the battleground state election. Although the 2004 election had a positive outcome for the Democrats in Pennsylvania, their candidate John Kerry won by only two percent. The Amish have formed a strong supporter base for the Republican Party in Pennsylvania since 2004.

The state of Ohio, where the second largest Amish community lives, has had more and more Amish show interest in this year’s presidential election. Overall, there are approximately 180,000 Amish living in the United States, and once Amish decide to vote, they vote Republican in an overwhelming majority of 99 percent.

The chances for the Democratic ticket to woo the Amish vote are almost impossible. For the democratic voter base in the swing states it is even more important to vote on November 4 and not rely on the positive enchantment, that recent polls have caused. The only voting poll that counts is the final one on Election Day. Peter Allgyers is going to vote for the first time in his life. He will vote for John McCain.

---
This story was an assignment for my Public Communication Writing Course. "Peter Allgyers" is a fictive character. However, the content of the story is based on background interviews with Amish community members in Lancaster, PA as well as on internet research.