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Donnerstag, 23. April 2009

NEUES AUS DER SCHREIBFABRIK

Die neue Politikorange ist da, samt einem Artikel von mir. "Ein Starkes Team" betrachtet die transatlantischen Beziehungen und welchen Einfluss Obama darauf haben kann. Der Link zum PDF ist unten, am Ende der Beschreibung. Mein Artikel ist auf S. 6/7.

Hier die Ankuendigung zum Magazin:

Wohin soll die europäische Reise gehen? Diese Frage ist kurz vor der Europawahl
in aller Munde. Und politikorange bietet Antworten - im neuen Magazin "grenzgänger*".

Im Interview setzt Grünen-Chefin Claudia Roth auf die schnelle Integration neuer
Staaten, während nur wenige Seiten weiter Flüchtlingsaktivist Elias Bierdel die
"Zuchtmeister der Abschottung" in Berlin wähnt.

Außerdem wagen wir den Blick über den Unionstellerrand: Wie steht es um die
transatlantischen Beziehungen im Jahr nach der Obamania? Welchen Einfluss kann
und muss die EU auf den Nahostkonflikt ausüben? Was erwarten junge Russen von Europa?

Nebenbei erklären wir kurz und präzise die Europäische Union, den
Vertrag von Lissabon und warum die EU dringend eine eigene Marke
benötigt.

Und wem das alles zu viel ist, der kann sich zwischendurch bei einer Runde
EUdoku oder dem rEUtsel entspannen...


All dies findet ihr hier:
http://www2.politikorange.de/uploads/po_mag_grenzgaenger_web.pdf

Donnerstag, 22. Januar 2009

FOTOS UND ARTIKEL IM BOCHOLTER VOLKSBLATT


Ein Meilenstein der Geschichte. Das Bocholter Volksblatt richtete sich an Marco, um aus Washington zu berichten. Ich habe die Fotos für die Print- und Onlineausgabe beigesteuert.
Hier geht zum Artikel auf der Webseite.

NEW YORK TIMES READER"S ALBUM

Mein Foto wurde von der New York Times ausgewählt. Es ist nun offizieller Bestandteil des New York Times Reader's Album zum Inauguration. Hier geht es zum Foto.

Mittwoch, 21. Januar 2009

OBAMARAMA

"It's 12:01pm and George W. Bush is no longer the President of the United States of America" Alleine fuer diesen Satz haben sich die Strapazen des Inauguration Day gelohnt. Wie genau mein Tag aussah, das werdet ihr gleich sehen. Vorab schon einmal: Der Tag war lang, anstrengend, und es war kalt. Aber, es war es wert!

Mein Inauguration Day 2009:
4:55am - Der Wecker klingelt
5:37am - Ich verlasse das Haus.
5:46am - Ein netter Busfahrer nimmt mich im Bus mit.
6:01am - Auf in die überfüllte Metro
6:14am - Aussteigen am Metro Center
6:17am - Treffen mit meinen Mitkämpfern Sarah und Hua
6:18am - Anstellen für den Security Check
7:00am - Der Security Check sollte eigentlich die Tore öffnen.
7:30am - keinen Zentimeter weiter
8:29am - Die Tore sind offen
8:35am - verdammt, es war nur die erste Schlange
8:40am - Hua holt Kaffee und dann heißt es warten.
9:01am - aha. 5000 Leute sollen einzeln durch vier Eingänge.
11:26am - Endlich, ich darf als nächste durchs Tor.
11:28am - Jacke auf, Taschen leeren, ab durch den Metalldetektor.
11:31am - ich bin drinnen (auf der Paradenroute)
12:01pm - Moderator spricht entscheidenden Satz über Lautsprecher
12:30pm - Obama stottert bei Amtseid, ich höre über Lautsprecher
1:29pm - Suppe zum Mittagessen nach 43Minuten anstehen.
2:30pm - die Parade soll anfangen, tut sie aber nicht.
3:30pm - "Ladies and Gentlemen, we have a parade"
3:45pm - Die Parade ist bei uns angekommen.
3:59pm - Obama läuft. Ein Medientruck verdeckt die Sicht. *grrr*
4:00pm - Der Truck ist weg. Freie Sicht auf Obama. Bewegend!
4:05pm - fast alle Zuschauer sind weg. Obama ist ja vorbei gelaufen.
4:14pm - Familie Biden stolziert an uns vorbei und winkt.
4:45pm - DCs Bürgermeister sass in Limo.
4:56pm - mir ist zu kalt. ich will gehen.
5:01pm - durch den Ausgang der Sicherheitskontrolle
5:35pm - bis zum Dupont Circle gelaufen
5:36pm - glücklich dank heißer Schokolade im Bookstore
5:47pm - ab in die Metro. Sie ist gar nicht so voll.
6:17pm - zu hause. Kaputt, quengelig, übermüdet, aber glücklich.
6:31pm - noch kurz zu den Nachbarn zum "Chili Ball"
9:15pm - Gute Nacht.

Fotos gibts bei Flickr.

Montag, 19. Januar 2009

PROBELAUF MIT STARS UND MENSCHENMASSEN

Am Lincoln Memorial, wo 1963 Martin Luther King Jr. seine bekannte "I have a dream" Rede hielt, schrieb die Generation Obama am 18. Januar 2009 ebenfalls Geschichte. Mit Staraufgebot von Bruce Springsteen, über Garth Brooks bis hin zu Usher, Stevie Wonder, Shakira und Beyonce feierte Washington DC den Auftakt der Amtseinführung des 44. Präsidenten der USA - Barack Obama.

Unter hohen Sicherheitbestimmungen, pilgerten die Massen zur National Mall, um das Konzert "We are One" live mitzuverfolgen. Ich war eine der Mutigen, die sich bei knapp null Grad mit 4-5 Schichten an Kleidung in ein Michellin-Männchen/Weibchen verwandelt haben und 4 Stunden vor Beginn der Veranstaltung die Reise antraten. Ganz nach vorne habe ich es nicht mehr geschafft. Zum einen weil, das Gebiet direkt vor der Bühne für VIPs reserviert war und zum anderen, weil zahlreiche andere 5-8 Stunden vor mir an der National Mall angekommen waren.


Aber, ich war dabei. Und das ist schon einmal etwas. Barack Obama und Jo Biden haben beide eine Rede gehalten. Zahlreiche weitere Stars, wie Tom Hanks, Denzel Washington, Queen Latifa, und Samuel L. Jackson, haben historische Reden zitiert und die Musikacts angekündigt. Rund um, war es eine nette Sache: U2, the Boss & Co. live und ohne Eintritt zu sehen. Aber selbst einen Tag später spüre ich die Kälte in meinen Knochen. Ich hoffe, das gibt sich bis morgen, schließlich will ich mit einer der ersten Metros Downtown fahren, um einen guten Platz für die Parade zu ergattern.

Donnerstag, 8. Januar 2009

PARTY FÜR BARACK


Am 20. Januar ist es soweit. Die offizielle Amtseinführung des 44. Präsidenten der USA wird mit viel Tamtam zelebriert. Für Washington heißt das, mit einem Massenansturm von Besuchern, Schaulustigen und Historienfanatikern zu rechnen. 4 Millionen Menschen werden erwarten. Um die Massen unterzubringen wird kurzerhand die Innenstadt zur Fußgängerzone. Zwei U-Bahnstationen werden geschlossen, zahlreiche Sicherheits-Kontrollstationen eingerichtet, und strikte Regeln, was wann erlaubt ist und was wann nicht, eingeführt.
Doch was genau passiert eigentlich bei der Party? Und kann ich mit von der Partie sein? Zwei Fragen, die sich im Moment in vielen Köpfen befindet. Los geht es um 11.30 am 20. Jahnuar 2009 vor dem Capitol. Hier wird Barack Obama seine Rede halten. Nach einer ca. 1 1/2 stündigen Pause geht die Parade durch Washington, vom Capitol zum Weißen Haus, los. Alle der 200.000 US-Staatsbürger, die ein Ticket für die vorderen Plätze gewinnen konnten, sind vermutlich in der Lage, die Rede direkt mitzuverfolgen.
Für das verbliebene Fußvolk und die nicht US-Staatsbürger, denen es generell das Anrecht auf Karten untersagt ist, heißt es, warm anziehen und früh in Richtung National Mall pilgern um möglichst weit vorne zu stehen. Vorne heißt in diesem Fall 500m oder mehr entfernt, weil der andere Teil ja für die "elitären Karteninhaber" reserviert ist. Ob von dort tatsächlich etwas zu sehen sein wird, ist zu bezweifeln. Großleinwände sollen aushelfen. Die Washington Post hat auf ihrer Karte recht anschaulich dargestellt, wer, wann, wo sein sollte, um die größt mögliche Chance, einen Blick auf IHN - Obama - zu erhaschen, zu haben.
Neben dem vermutlichen Mangel an direkter Sicht muss der Inauguration-Begeisterte zudem zahlreiche Regeln beachten. Das Inaugural Committee, das Planungskomitee der Veranstaltung, weist auf der Webseite darauf hin, dass es kalt werden kann, Zwiebeltechnik beim Anziehen ist empfohlen. Zudem kann es regnen, Regenschirme sind allerdings nicht erlaubt. Ponchos und andere regen feste wird empfohlen. Kameras und Handys sind erlaubt, allerdings keine Kamerataschen. Das Handy soll zudem auf lautlos stehen, sobald die Veranstaltung beginnt (ist klar, bei 4 Millionen Leuten fällt ein Handy klingeln auf...) Zudem verboten sind: Gehstöcke, Alkohol, Tiere, Poster, Plakate, Taschen, und und und. Das übliche halt.
Bei all den Verboten und den schlechten Aussichten (im wahren Sinne des Wortes) stellt sich für mich die Frage, ob ein Trip Downtown in übefüllter Metro überhaupt Sinn macht. Ich werde es wohl vom Wetter abhängig machen. Bei Regen oder Schnee und eisigen Minusgraden ziehe ich vielleicht einen warmen Schauplatz vor. Geschichte wird Barack Obama mit oder ohne mich schreiben. Doch ich werde alles tun, um ihn live zu sehen, die Stimmung in der Stadt aufzufangen und ein Teil der Geschichte zu sein.

Dienstag, 6. Januar 2009

NOCH IM AMT ABER SCHON SO GUT WIE WEG

Alle, die kurz vor Obamas Amtseinführung noch einmal auf die "Glanzmomente" von George W. Bush zurück blicken wollen, sollten sich den Op-Ed Artikel von Frank Rich in der New York Times vom 4. Januar 2009 durchlesen. "A President Forgotten but Not Done" hat mich zum lachen gebracht und gleichzeitig wieder andauerndes Kopfschütteln ausgelöst. Wer Zeit hat und der englischen Sprache mächtig ist, der sollte den Artikel auf jeden Fall lesen!
Published: January 4, 2009
You start to pity George W. Bush until you remember the vast wreckage that stretches from the Middle East to Wall Street to Main Street.

Dienstag, 25. November 2008

DANKE FÜR DIE INFO, BARACK

Im Zeitalter der neuen Medien ist man nicht einmal mehr auf die Printmedien angewiesen, um wichtige Bekanntmachungen mitzubekommen. Ganz einfach über E-Mail erhält man die neuesten Informationen vom Kampagnen-Manager persönlich frei Haus in die Mail Inbox, vorausgesetzt, man ist bei BarackObama.com registriert. Hier meine Nachricht von heute, Nov. 25, 2008:
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Nina --

Today and yesterday, President-elect Barack Obama announced key members of an economic team tasked with creating jobs, stabilizing the economy, and getting our country back on track.

Barack is bringing together some of the best minds in the country to make swift progress on the economic challenges we face.

Timothy F. Geithner, president and CEO of the Federal Reserve Bank of New York, will serve as Secretary of the Treasury. Lawrence H. Summers, former Secretary of the Treasury under President Clinton, will serve as Director of the National Economic Council.

Christina D. Romer will serve as Director of the Council of Economic Advisers, Melody C. Barnes will serve as Director of the Domestic Policy Council, and Heather A. Higginbottom will serve as Deputy Director of the Domestic Policy Council.

Peter Orszag, currently Director of the Congressional Budget Office, will serve as Office of Management and Budget Director, and Rob Nabors will serve as Deputy Director.

Watch the video of Barack's announcement yesterday and learn more about the economic team

Barack's economic team has already begun work on a recovery plan, and he'll provide progress updates in the coming weeks. He'll also provide their initial recommendations to the incoming Congress.

You'll be instrumental in generating support to pass legislation that puts America on the road to recovery.

While we can't underestimate the challenge we face, we also can't underestimate the opportunity we have to bring the change our country needs.

Thanks,

David

David Plouffe
Campaign Manager
Obama for America
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