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Donnerstag, 23. April 2009

NEUES AUS DER SCHREIBFABRIK

Die neue Politikorange ist da, samt einem Artikel von mir. "Ein Starkes Team" betrachtet die transatlantischen Beziehungen und welchen Einfluss Obama darauf haben kann. Der Link zum PDF ist unten, am Ende der Beschreibung. Mein Artikel ist auf S. 6/7.

Hier die Ankuendigung zum Magazin:

Wohin soll die europäische Reise gehen? Diese Frage ist kurz vor der Europawahl
in aller Munde. Und politikorange bietet Antworten - im neuen Magazin "grenzgänger*".

Im Interview setzt Grünen-Chefin Claudia Roth auf die schnelle Integration neuer
Staaten, während nur wenige Seiten weiter Flüchtlingsaktivist Elias Bierdel die
"Zuchtmeister der Abschottung" in Berlin wähnt.

Außerdem wagen wir den Blick über den Unionstellerrand: Wie steht es um die
transatlantischen Beziehungen im Jahr nach der Obamania? Welchen Einfluss kann
und muss die EU auf den Nahostkonflikt ausüben? Was erwarten junge Russen von Europa?

Nebenbei erklären wir kurz und präzise die Europäische Union, den
Vertrag von Lissabon und warum die EU dringend eine eigene Marke
benötigt.

Und wem das alles zu viel ist, der kann sich zwischendurch bei einer Runde
EUdoku oder dem rEUtsel entspannen...


All dies findet ihr hier:
http://www2.politikorange.de/uploads/po_mag_grenzgaenger_web.pdf

Donnerstag, 26. Februar 2009

TRANSATLANTISCHER FREUNDESKREIS

Für das Europa-Magazin des Jugendpresseverbands Deutschland, das gemeinsam mit der Europäischen Kommission produziert wird, steuere ich einen Beitrag zum Wandel der transatlantischen Beziehungen bei.

Auf zwei Seiten betrachte ich, wie es um die Beziehungen der USA und Europa steht, was in den vergangenen Jahren schief gelaufen ist und welche Veränderungen die neue US-Regierung mit sich bringt. Fachkundigen Rat habe ich mir von Rüdiger Lentz, dem Büroleiter der Deutschen Welle in Washington und Präsidenten der Atlantischen Initiative in den USA, Dr. Karen Donfried, Vize-Präsidentin des German Marshall Funds, und Anthony Smallwood, Pressesprecher und Public Diplomacy Experte der Delegation der EU Kommission in den USA, geholt. Erscheinen wird der Artikel Ende März. Sobald die Finalversion steht, gibt es auch einen kleinen Vorgeschmack an dieser Stelle. Vorab muss die Idee als Anreiz genügen.

Donnerstag, 29. Januar 2009

EUROPA UND DIE USA: NEUE WEGE ZUR ZUSAMMENARBEIT

In meinem neuen Kurs "Global Perspectives on Public Diplomacy" steigen wir, ganz wie es sich für die heutige multimediale Welt gehört, in die Blogger-Welt ein. Einmal in der Woche muss jeder Teilnehmer der Veranstaltung etwas posten. Mein erstes Thema lautet: A new Era of Transatlantic Relations? Basierend auf einer Studie des German Mashall Funds (GMF) und einem Artikel des GMF foreign policy Chefs stelle ich die Frage, ob die USA und Europa wieder auf einen Nenner finden und welchen Einfluss Barack Obama drauf hat. Hier geht es zu meinem Beitrag.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Marketing Uncle Sam


Das Image der USA im Ausland ist – um es glimpflich auszudrücken – am Boden. George W. Bush hat seinen erheblichen Teil dazu beigetragen. Die Lösung des Problems heißt Public Diplomacy. Bei einer Buchvorstellung samt Panel Diskussion versuchten Public Diplomacy Experten darzulegen, wie das Image im Ausland auf Vordermann gebracht werden kann, und (dank meinem Beitrag zur Diskussion) welche Auswirkungen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl auf das Image hat.


Sherry Mueller, Präsidentin des Council for International Visitors, ist der Meinung, dass die USA mehr in internationale Beziehungen auf der Ebene der Buerger investieren müssten. Austauschprogramme wie Fulbright oder das National Council Leadership Program seinen essentiell. Das Stichwort hier lautet: citizen diplomacy eng mit public diplomacy verknüpfen.


Ronda Zaharna, Associate Professor an der AU School of Communication und meine Dozentin für International PR im kommenden Semester, fordert mehr Anpassung und Verstaendnis fuer die internationale Gemeinschaft. Von der kommunikationswissenschaftlichen Perspektive sagt sie, dass Kommunikation ein fundamentaler Bestandteil einer jeden kulturellen Gemeinschaft ist. Es gibt aber fundamentale kulturelle Unterschiede in Sachen Kommunikation, die beachtet werden müssen.


Robert Kelly, Assistant Professor an der AU School of International Service, macht klar, dass „Uncle Sam“ nicht genau so vermarktet werden kann wie „Uncle Ben’s Reis“. Pure Marketing- oder Brandingstrategien funktionieren seiner Meinung nach nicht für ein Land wie die USA. Das Hauptproblem sieht er darin, dass bei Marketingstrategien keine Beziehung zwischen Verkäufer und Käufer aufgebaut werden kann. Die Kommunikation und die Beziehung seien aber grundlegend wichtig.


Nachdem die Experten mehrfach betont hatten, wie historisch wichtig die Wahl kommende Woche sei, musste ich nachhaken. Obama ist extrem beliebt in Europa. Alleine wenn er– und ich hoffe und glaube daran, zum 44. Präsident der USA gewählt werden sollte, könnte das Image der USA in Deutschland, und in Europa ins positive rücken. Meine Frage an die Experten also: Als wie wichtig und einflussreich ist das Wahlergebnis auf das Image der USA einzuschätzen? Robert Kelly sagt, dass es sicherlich einen positiven Effekt hat, wenn Obama gewählt wird. Allerdings muss die Zukunft im Amt erst einmal zeigen, was Obama tatsächlich bewirken kann. Sherry Mueller bestätigt das und sagt, dass die Hoffnung da ist, die Gefahr , ob der großen Erwartungen enttäuscht zu werden, aber ebenso groß ist.


Letzten Endes kommt es wohl auch drauf an, wen Obama als Berater in Sachen Public Diplomacy wählen wird und ob er die Erwartungen erfüllen kann. In Bill Clinton wurde auch einst viel Hoffnung gesteckt, das Image der USA zu verbessern. Allerdings war es Clinton, der in seiner Amtszeit die US Information Agency 1999 dicht gemacht hat und somit die Möglichkeiten für die USA in Sachen Public Diplomacy erheblich eingeschränkt hat.

Lasst uns einfach hoffe, dass die US Buerger am 4. November die richtige Wahl treffen und dass Obama unseren Erwartungen gerecht werden wird.